Wojciech Czaja trifft in dieser Podcast-Folge den Städteplaner und Architekten Andreas Kleboth zum Abschluss seiner 6-jährigen Tätigkeit im aspern-Beirat im HoHo Wien in der Seestadt. > „Die spannendsten Städte sind für mich die, wo es ein Miteinander und Durcheinander gibt“ . Gerade in der Stadtentwicklung sind Konflikte oft Innovationsbringer – während in der gesättigten europäischen Stadt tendenziell das Nebeneinander und die Vermeidung von Konflikten im Vordergrund stehen, zeichnen sich aufstrebende, sich entwickelnde Orte dadurch aus, dass Spannungen den Dialog anregen und kreative Lösungen hervorbringen. So passiert letztlich Stadt-Entwicklung! Warum Vorsorge für Kleboth die „nobelste Aufgabe“ der Stadtplanung ist, wie Visualisierungen die Vision einer Stadt unterstützen können, wie er die Arbeit des aspern Beirats sieht und warum es trotz allem einen Rahmen braucht, um die wertvolle Stadt zu ermöglichen, hören Sie im Podcast!
Im Plenum des ‚Kongress für Innovative Quartiersentwicklung‘ des ‘DIUT - Deutschen Instituts für Urbane Transformation’ referierte Andreas Kleboth über zwei der größten Stadtentwicklungsprojekte Österreichs: aspern - die Seestadt Wiens und Graz-Reininghaus. Die Seestadt kennt er aus seiner sechsjährigen Mitarbeit im aspern-Beirat, Graz-Reininghaus haben Kleboth und Dollnig jahrelang konzipiert und den Rahmenplan geleitet und mitverantwortet. Aus dem Vergleich dieser beiden Projekte, die fast zeitgleich gestartet wurden und sich heute in einem ähnlichen Realisierungsstadium befinden, zieht Kleboth spannende Erkenntnisse für die Herangehensweise, die Frage der Projektsteuerung, der Eigentumsverhältnisse und der Markenbildung. Und nicht zuletzt war der Vortrag auch eine Liebeserklärung an die Stadt und den unermüdlichen Versuch, sich der Urbanität des 21. Jahrhunderts anzunähern, wie er vor allem in der Seestadt gelebt wird. zur Homepage des DIUT-Fachkongress
In der Ausstellung ‚9m² für Visionen’ des AFO – Architekturforum Oberösterreich‘ sah unser Beitrag ‘4 x Linz’ eine radikale Umgestaltung von Linz vor. Indem wir die Fläche der Stadt bei gleicher Einwohner: innenzahl und unveränderter Menge an Nutzungen halbieren. Das bedeutet auf der einen Seite wesentlich stärker frequentierte Orte mit mehr Frequenz im öffentlichen Raum, bessere Nutzung des Bestandes und mehr innerörtliche Siedlungsentwicklung, kürzere Wege mit dichterem Versorgungsnetz, mehr soziale Kontakte und dichteres öffentliches Leben. Im Gegenzug werden auf der Hälfte der bisherigen Siedlungsfläche wohnungsnahe Erholungs- und Naturräume von baulichen Nutzungen freigehalten. Auf der Matador-Spielfläche kann die Verdichtung der Siedlungsfläche schrittweise simuliert werden, enger gesetzte Bauklötze ermöglichen die Rückverwandlung von Straßen in Grünflächen. Ziel des Spiels ist es, mit möglichst wenigen Zügen möglichst viel Grünfläche zurückzugewinnen.
Foto: Andreas Balon
„Nachhaltige Raumordnungspolitik heißt für uns auch: Bevor neues Bauland gewidmet wird, sollen leerstehende Gebäude und Brachflächen revitalisiert und genutzt werden. Die Liste der erfolgreichen Umsetzungsbeispiele dafür wird immer länger, wie die zahlreichen Einreichungen für den diesjährigen #upperREGION Award belegen“, betonte Wirtschafts- und Raumordnungs-Landesrat Markus Achleitner im Rahmen der Verleihung des #upperREGION Award 2024.
Aus 40 Einreichungen wurde unser (gemeinsam mit ARKFORM und Riepl-Riepl geplantes) Projekt für die Kapuzinerkirche und das Kapuzinerkloster ausgezeichnet.
Ein Hoch auf die Bauherrnschaft: Gemeinde Feldkirchen und die GIWOG. Aber auch auf alle am Projektbeteiligten!
Noch vor Winterbeginn konnten wir die Firstfeier bei der Krabbelstube Feldkirchen feiern. Auch die Fenster sind schon montiert, jetzt können im Winter die Ausbauarbeiten in vollem Tempo weiterlaufen, damit wir rechtzeitig bis zur Übergabe fertig werden.
Vorerst wird die Krabbelstube noch als Ausweichquartier für den Kindergarten dienen. Erst wenn dieser saniert und erweitert ist, ziehen die Kleinsten ein.
Ein erneute Publikation nach mehr als 19 Jahren …
Unser Google Alert lieferte uns diese Neuauflage einer alten Publikation. Vor 19 Jahren haben wir diese Firmenzentrale in Salzburg umgebaut und aufgestockt.
Damals haben wir eine wirklich spannende, neue Technologie eingesetzt: 27 Tiefensonden dienen als Energiequelle und gleichzeitig als riesiger Wärmespeicher. Diese Energie kommt das ganze Jahr über von 80m² thermischen Solarkollektoren amuf dem Dach. Und eine intelligente Steuerung sorgt dafür, dass diese Energie je nach Wärmebedarf bzw. d Einspeisetemperatur an der am besten geeigneten Stelle gespeichert bzw. entnommen wird - denn vergleichbar zur Erde ist auch hier im Zentrum der Sonden die Temperatur am höchsten und nimmt zum Rand hin immer weiter ab.
Außerdem wurden im Rahmen der Bodensanierung zig Meter Lüftungsrohre zur Vortemperierung der eingeleiteten Luft vergraben.
Und schon damals wurde eine Steuerung mittels Fernmeldung installiert, mit der jederzeit und allerorts alle Kennzahlen überwacht und Anlage von Wels aus gesteuert werden kann.
7 Jahre nachdem wir vom Gestaltungsbeirat grünes Licht für dieses markante Stadthaus in der Linzer Dauphinestraße erhalten haben, liegt nun die Baugenehmigung vor.
Wir freuen uns sehr, denn anstelle des seit vielen Jahren leerstehenden ehemaligen Kinos und Supermarktes wird hier ein vertikaler Akzent gesetzt. In Verbindung mit der öffentlichen Nutzung im Erdgeschoss entsteht hier ein Ort der Begegnung mit einem überdachten Platz an der Dauphinestraße, einer zusätzlichen Passage in Verlängerung der bestehenden Häuserzeile und einer zweigeschossigen Arkade als Wetterschutz beim Warten auf den Bus.
Foto: Nik Fleischmann
Im Auftrag der Gemeinde Feldkirchen an der Donau realisiert die GIWOG eine Krabbelstube in Feldkirchen-Brunnenfeld Das Ortsentwicklungsgebiet Feldkirchen-Brunnenfeld wird in den nächsten Jahrzehnten von der GIWOG mit hochqualitativen Wohnungen und Reihenhäusern bebaut. Von der fünf Hektar großen Liegenschaft werden ca. 40% nicht bebaut, bleiben also Grünraum. Die Bebauung selbst wurde im Zuge eines mehrjährigen kooperativen Bürgerbeteiligungsverfahren diskutiert und entwickelt.
Gerade öffentliche Gebäude haben eine wichtige identitätsstiftende Aufgabe. Dafür brauchen sie eine unverwechselbare, eigenständige Formensprache, um sich im Gedächtnis der Bevölkerung einzuprägen. Ein Landmark im besten Sinn.
Sowohl die architektonische Gestaltung des Baukörpers als auch die Entwicklung der funktionalen Ausgestaltung im Inneren erfolgte in enger Abstimmung mit den zukünftigen Nutzer: innen. So werden die Aufenthaltsräume überwiegend nach Norden ausgerichtet, damit die sommerliche Überhitzung minimiert werden kann. Eine optimierte Querdurchlüftung ermöglicht es, das Gebäude auch an heißen Tagen ausreichend zu kühlen. Eine Wärmepumpe, die mit Photovoltaik-Modulen kombiniert werden kann, sorgt für eine umweltfreundliche Beheizung des Gebäudes. Damit können wir eine hohe Praxisorientierung sicherstellen, die einen klimarelevanten, zukunftsorientierten und kostenoptimalen Betrieb gewährleistet.
Den Linzer Gestaltungsbeitrag überzeugen konnte das Projekt der OÖ Versicherung Dienstagnachmittag. In der Kaplanhofstraße 3 soll ein Neubau nach den Plänen von Kleboth Dollnig Architekten entstehen.
Ursprünglich lag bereits eine Baubewilligung vor, jedoch wurde nach veränderten Rahmenbedingungen am Standort ein neuer Entwurf entwickelt. Die OÖ Versicherung beabsichtigt dort die Errichtung von Büros und in den darüber liegenden Geschoßen Mietwohnungen.
Das Projekt sieht ein sogenanntes „Gartenhaus“ vor – ein von Garten umgebenes Haus mit insgesamt fünf Geschoßen und umlaufenden Balkonen. Die Fassade soll begrünt werden, zusätzliche Photovoltaik wird noch überlegt. Geplant ist eine Fassade, die möglichst aus einem Holz-Beton-Verbund besteht. Die Einreichung kann mit der Zustimmung des Beirats nun folgen.
Mit einem bunten Fest wurde der neue Nikolaus-Harnoncourt-Park offiziell eröffnet. Dem Namensgeber entsprechend, spielte auch die Musik bei der Feier eine Hauptrolle.
Rund 5.500 Quadratmeter ist der Nikolaus-Harnoncourt-Park im Herzen der Smart City Graz groß und dient als verbindender Baustein in dem Stadtquartier, für das Kleboth und Dollnig im Jahr 2013 den städtebaulichen Rahmenplan konzipierte.
Ganz besonders freut uns, dass auch die von uns vorgeschlagene Straßenbahnlinie schon im Einsatz ist und die Bewohner: innen schnell mit anderen Stadtteilen verknüpft.
Zum Thema „Zukunft des Wohnens“ lud Wienerberger Österreich zu den Future Brick Days ins Architekturzentrum Wien. Der Städtebau und Architekt:innen stehen weltweit vor denselben Herausforderungen: Es gibt immer weniger bezahlbaren Wohnraum für immer mehr Menschen. Hinzu kommen die Anforderungen an möglichst nachhaltige, CO2-neutrale und ressourcenschonende Lösungen und die Frage der Finanzierbarkeit eines „grünen“ Wohnbaus. Nationale sowie internationale Top-Speaker:innen beleuchteten in ihren Vorträgen die aktuellen Herausforderungen der Branche. Andreas Kleboth machte sich Gedanken wie eine Stadtstrategie ‘ die wertvolle Stadt ermöglichen’ kann.
Oberösterreichische Nachrichten: “Ökologische Bauweise Rund 2,5 Millionen Euro wird das Krabbelstubenhaus kosten. “Sympathisch und einladend” soll es wirken, sagt der Linzer Architekt Andreas Kleboth zu dem Entwurf. Gleichzeitig soll es auf 500 Quadratmetern den Ansprüchen ökonomischer Sparsamkeit genügen. Diese sind ein minimaler CO2-Fußabdruck in Errichtung und Betrieb und eine maximale Dauerhaftigkeit. Der Neubau wird in massiver Ziegelbauweise ohne zusätzliche Wärmedämmung errichtet, was den ökologischen Fußabdruck und die verwendete “graue Energie” reduziert.”
Die Baustelle für den Zu- und Umbau des ecoplus-Bürogebäudes und des ecoplus-Forums ist im vollen Gang. Die Baustelle ist durchaus ungewöhnlich: Das Fundamten des bestehenden Büris und der Neubauten ist ein 10m hoher Betonbunker aus dem 2. Weltkrieg. Und hier entstehen hochwertige, energetische optimierte Büro- und Konferenzräume. Inklusive PV und Windrad am Dach.
Walk-Space 23 - Vortrag bei der Fachkonferenz für Fußgänger: innen Wie könnte eine optimal an die Bedürfnisse von Fußgänger: innen ausgerichtete Stadt aussehen? Wie groß sollte diese Stadt sein, wie sehen die Wege aus, welche spezifischen Angebote braucht es, wie müsste der öffentliche Raum gestaltet sein und natürlich: welche Vorteile ergäben sich bei der konsequenten Ausrichtung eines Stadtentwurfs für die Individuen und die Gesellschaft?
Für diese Fragen skizzierte Andreas Kleboth in seinem Vortrag erste Lösungen.
Walk-Space 23 - Vortrag bei der Fachkonferenz für Fußgänger: innen Wie könnte eine optimal an die Bedürfnisse von Fußgänger: innen ausgerichtete Stadt aussehen? Wie groß sollte diese Stadt sein, wie sehen die Wege aus, welche spezifischen Angebote braucht es, wie müsste der öffentliche Raum gestaltet sein und natürlich: welche Vorteile ergäben sich bei der konsequenten Ausrichtung eines Stadtentwurfs für die Individuen und die Gesellschaft?
Für diese Fragen skizzierte Andreas Kleboth in seinem Vortrag erste Lösungen.
Unser ganz eigenständige Entwurf für ein ganz besonderes Grundstück passiert den Gestaltungsbeirat und erhält viel Lob vom Vorsitzenden Rüdiger Lainer.
Ein schlanker Turm, der auf einem zweigeschossigen begrünten Sockel steht, lehnt sich elegant an eine bestehenden 30m hohe Brandmauer an. Neben vielfältigen Gärten auf fünf verschiedenen Ebenen bietet der Entwurf vor allem auch eine spannende, kleinteilig strukturierte Ziegelfassade.
Wir freuen uns schon auf die weiteren Umsetzungsschritte dieses Projekts der Wertsecure und auf die Zusammenarbeit mit dem Planungsteam von L-Bauengineering und Carla Lo.
Der Rohbau ist fast schon fertig, jetzt wurde in den Oberösterreichischen Nachrichten ausführlich über die wirklich sehr spannende Baustelle berichtet.
Umringt von 35 weiteren Kränen wächst unser Wohnbau (gemeinsam mit NIL Architektur) in der Wiener Berresgasse in die Höhe. Der höchste der 6 Baukörper ist schon gut erkennbar, auch die ‘Himmelstreppe’ zeichnet sich schon sehr schön ab.
Unser städtebaulicher Entwurf für die Salzburger Straße in Linz (Auftrag Stadt Linz) wurde mehrmals publiziert. Ein besonders ausführlicher Bericht erschien im Magazin Linza.
Unser Studioausflug ging heuer nach Innsbruck und nach Südtirol, mit dem Schwerpunkt auf Tourismusbauten. Besonders spannend fanden wir den Austausch mit unseren Südtiroler Kollegen von Bergmeister Wolf und den Besuch bei Ernst Mitterndorfer und seiner Halotech Leuchtenfabrik.
Beim diesjährigen Fester- und Türentreff der Holzforschung Austria in Salzburg hielt Andreas Kleboth vor 300 Gästen den Eröffnungsvortrag. Kernaussage seines Vortrags war, dass nur tiefgreifende Innovationen in der Baubranche die Kluft zwischen riesigen gesellschaftlichen Herausforderungen und individuellen Bedürfnissen überbrücken können werden.
In einem einwöchingen Workshopverfahren für die Linzer Salzburgerstraße dachten wir gemeinsam mit den Verantwortlichen der Stadt Linz, mit Anrainer:innen, Eigentümer:innen und Interessierten darüber nach, wie dieser sehr stark Autoverkehrsterminierte Stadtteil in eine lebenswerte Zukunft geführt werden kann. Dabei spielten Fragen der Mobilität für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen eine große Rolle, aber auch der Bahnhof Wegscheid, die Begrünung der Ausfallstraße, die verkehrssichere Stadtverbindung unter der Ausfallstraße, die Erhaltung bzw. Vergrößerung des Parks … eine wichtige Rolle.
Die Baustelle im Kapuzinerkloster geht zügig voran. Bis jetzt ging es zwar hauptsächlich nach unten, Abbruch eines Gebäudeteils, um den Garten zu vergrößern; Fundamentverstärkungen: jetz kam auch noch das Dachgeschoß weg (und wird neu wieder aufgebaut), aber von nun an bauen wir auch wieder nach oben. (gemeinsam mit ARKForm und Riepl Riepl), Foto: Klaus Landerl
Die Baustelle in der Berresgasse ist in vollem Gang. Auf ca. 35 ha entstehen mehr als 3.000 Wohnungen, ein Schulcampus ist schon fertig, der Freiraum soll einPrototyp für autofreies Wohnen werden. Und das erste Mal dürfen wir in einem Areal, für das wir den Städtebau mitverantworteten, auch bauen. ‘Unsere’ Baustelle geht im Wald vor lauter Kräne fast unter.
Unser Projekt für die Wienerstraße gefiel dem Linzer Gestaltungsbeirat besonders gut: Die Idee an der Straße zweigeschossige Atelierwohnungen und im Garten lärmgeschützte zweigeschossige Maisonetten anzubieten überzeugte alle Beteiligten. Wir freuen uns, für diesen spannenden Stadtraum ein interessantes Wohnangebot zu entwickeln.